Federweißer-Rezepte2019-08-30T16:22:24+00:00
Genüsslich schlemmen: Feine Federweißer-Rezepte
Federweißer-Saison! Lassen Sie sich von unseren köstlichen Rezepten inspirieren

Was passt besser zu gemüt­lichen Herbstabenden als das eine oder andere Glas Feder­weißer? Der gepresste, noch nicht filtrierte Traubenmost, dessen Gärung gerade erst begonnen hat, wird je nach Beginn der Weinlese von Anfang September bis Ende Oktober angeboten – natürlich auch in den Kulinarikwelten! Das herrlich spritzige und süße Tradi­tions­ge­tränk, auch als Bitzler, Rauscher oder Sauser bekannt, harmoniert besonders gut mit deftigen Speisen wie Zwiebelku­chen, Quiche oder Flamm­kuchen. Lassen Sie sich von unseren köstlichen Rezepten inspirieren!

Das kleine Federweißer-Einmaleins

Transportieren und aufbewahren:
Federweißer muss stets aufrecht gelagert und transportiert werden – die Ver­schlüsse sind luftdurchlässig, damit der Wein weiter gären kann. Wenn Sie die Flasche nicht komplett leeren, sollten Sie sie nicht fest verschließen: Die durch die Gärung entstehende Kohlensäure kann die Flasche platzen lassen. Bei Schraub­verschlüssen daher unbedingt ein kleines Loch in den Deckel piksen. Federweißer ist nicht lange haltbar – verbrauchen Sie ihn innerhalb weniger Tage.

Geschmack nach Wunsch:
Das Deutsche Weininstitut empfiehlt, zu Hause zunächst ein wenig vom Federweißen zu probieren. Ist er geschmacklich genau richtig, dann nichts wie ab in den Kühlschrank damit, denn Kälte stoppt den Gärungsprozess und verlängert so den Genuss. Schmeckt er noch zu süß, sollte man ihn bei Zimmertemperatur aufbewahren. Probieren Sie ihn nach 6 bis 8 Stunden erneut. Wenn der optimale Süßegrad erreicht ist, den Federweißen kaltstellen.

Vorsicht Alkohol:
Federweißer schmeckt zwar fast wie Traubenlimonade, der Alkoholgehalt liegt je nach Fortschritt der Gärung aber zwischen 4 und 11 Prozent. Zudem kaschiert die Süße den Alkohol. Genießen Sie den Most also in Maßen: Das prickelnde Kultgetränk kann ordentlich zu Kopf steigen und – in größeren Mengen konsumiert – wegen der biologisch aktiven Hefen und der bei der Gärung entstehenden Kohlensäure Bauchschmerzen verursachen.

Schon gewusst?

Neben dem Federweißen ist jetzt auch der Federrote erhältlich – eine seltene Variante des neuen Weins aus roten Rebsorten. Federroter werden fast alle Jungweine genannt, die sich in den Zwischenstufen vom roten Trauben­most zum fast durchgegorenen Jungwein befinden.

Wie jeder junge Wein enthält der Federrote Hefezellen, die als weiße Streifen im Wein schweben. Im fränkischen Weinbaugebiet ist er – wegen seiner anregenden Wirkung auf den Darm – als „Roter Sauser“ bekannt. Von „Sauser“ spricht man, sobald im gepressten Traubenmost, der bis zu 25 Prozent Zucker enthalten kann, die Gärung beginnt. Durch den Einfluss der Hefe wird der Zucker in Alkohol umgewandelt. Die Temperatur steigt an und Kohlensäure wird freigesetzt. Es saust, braust und blubbert!

Federroter enthält mehr Gerbsäure als Federweißer und ist deshalb etwas herber im Geschmack. Er wird zu deftigen und pikanten Speisen wie Zwiebel- oder Gemüsekuchen, aber auch zu pikanten Käsegerichten gereicht.

Neben dem Federweißen ist jetzt auch der Federrote erhältlich – eine seltene Variante des neuen Weins aus roten Rebsorten. Federroter werden fast alle Jungwei­ne genannt, die sich in den Zwi­schenstufen vom roten Trauben­most zum fast durchgegorenen Jungwein befinden.

Wie jeder junge Wein enthält der Federrote Hefezellen, die als weiße Streifen im Wein schweben. Im fränkischen Weinbaugebiet ist er – wegen seiner anregenden Wirkung auf den Darm – als „Roter Sauser“ bekannt. Von „Sauser“ spricht man, sobald im gepressten Traubenmost, der bis zu 25 Prozent Zucker ent­halten kann, die Gärung beginnt. Durch den Einfluss der Hefe wird der Zucker in Alkohol umgewandelt. Die Temperatur steigt an und Kohlen­säure wird freigesetzt. Es saust, braust und blubbert!

Federroter enthält mehr Gerbsäure als Federweißer und ist deshalb etwas herber im Geschmack. Er wird zu deftigen und pikanten Speisen wie Zwiebel- oder Gemüsekuchen, aber auch zu pikanten Käsegerichten gereicht.

Neben dem Federweißen ist jetzt auch der Federrote in den Kulinarikwelten erhältlich!